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Herzlich willkommen auf der Seite des Vereins „Arbeitsgemeinschaft Gestose-Frauen Schweiz“

Vermutlich sind Sie auf der gezielten Suche nach Informationen rund um das Thema Gestose (Präeklampsie, Eklampsie und HELLP-Syndrom) hier gelandet. Wenn Sie als betroffene Frau in der Schwangerschaft mit einem oder mehrerer dieser Krankheitsbilder konfrontiert wurden oder sich aus einem anderen Grunde dafür interessieren, sind Sie hier richtig.

Der Verein „Arbeitsgemeinschaft Gestose-Frauen Schweiz“ soll eine zentrale Anlaufstelle für betroffene Frauen, ihre Angehörigen und andere am Thema Gestose (Präeklampsie, Eklampsie, HELLP-Syndrom) interessierte Personen aus der ganzen Schweiz sein.

Treffen in diesem Jahr: Samstag, 16. März 2026. Das Datum für das Herbst-Treffen steht noch nicht fest.

Autor: Véronique Julliard-Barman
Letzte Aktualisierung:

Wer sind wir

Wir sind ein Verein von Frauen, die in der Schwangerschaft eine Gestose (Präeklampsie/Eklampsie/HELLP-Syndrom) erlitten haben. Unsere Gruppe ist als erste, unverbindliche Anlaufstelle für Fragen zu den Krankheitsbildern und als Kontaktstelle für Betroffene, deren Angehörige und andere interessierte Personen gedacht.

Wir organisieren zweimal im Jahr ein Treffen, an denen Betroffene Erfahrungen austauschen können. Zudem möchten wir die Öffentlichkeit auf die Krankheit aufmerksam machen und Betroffenen bei Bedarf Kontaktpersonen (z.B. andere betroffene Frauen, Fachärzte) vermitteln.

WAS IST EINE GESTOSE ODER PRÄ-EKLAMPSIE ÜBERHAUPT?

Oder: „HYPERTENSIVE SCHWANGERSCHAFTSERKRANKUNGEN“

Auf unseren Seiten geht es um die sog. „Spätgestosen“ mit Blutdruckerhöhungen, Eiweißausscheidungen, Wassereinlagerungen, Leber- oder Nierenfunktionsstörungen. Informationen zu den sog. „Frühgestosen“, zu denen übermäßiges Erbrechen „Hyperemesis gravidarum“ und übermäßige Speichelbildung „Hypersaliva gravidarum“ zählt, finden Sie hier nicht, sie sind nicht unser Thema.

Gestose heißt „gestörte Schwangerschaft“.

Störungen können bei einem oder mehreren Faktoren auftreten, die für die Schwangerschaft besonders bedeutungsvoll sind:

Eine multifaktorielle Erkrankung

  • Kreislauf und Stoffwechsel der werdenden Mutter
  • hormonelle Einstellung und Gefäßweitstellung bei der Mutter und in den Plazentagefäßen,
  • unbeeinträchtigte Einnistung und Ausbildung der Plazenta
  • ungestörte Funktion der Plazenta bis zum Abschluss der Geburt
  • Bildung und Aufrechterhaltung einer größeren Blutmenge,
  • ordnungsgemäße Blutbildung und Blutgerinnung 

Früher oder später haben diese Faktoren, einer oder mehrere, Einfluss auf den normalen Schwangerschaftsverlauf und machen oft eine vorzeitige Geburt des Babys notwendig. Dies kann durch entsprechende Symptome bei der Mutter oder eingeschränkte Versorgung des Babys ausgelöst werden, schlimmstenfalls durch beides zu einem besonders frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft. Die meisten Störungen beginnen um die 28. SSW. und verstärken sich innerhalb weniger Wochen, früheste (seltene!) Fälle wurden zwischen der 17. SSW. und der 21. SSW. beobachtet.

Die Ausprägung der Komplikationen ist nicht unbedingt vom Schwangerschaftszeitpunkt abhängig, jedoch verlaufen die frühen Fälle oft besonders schnell und schwerwiegend. Auf jeden Fall ist eine engmaschige Überwachung durch den niedergelassenen Frauenarzt/ärztin und ggf. in der Klinik notwendig. Wir möchten dazu beitragen, dass Sie zum einen über die Symptome und notwendige Maßnahmen informiert werden und zum anderen alle Möglichkeiten kennen lernen, die Sie selbst zur Verbesserung der Situation beitragen können.



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